Geplant für die Grünanlage an der Theresienhöhe, direkt am Nordzugang der Theresienwiese, strebt DASFASSL danach, ein Weltklasse-Erlebnis zu sein, das Münchens ungebrochene Brauereitradition feiert. Vom mittelalterlichen Kloster bis zum modernen Handwerk. Eine gläserne Kathedrale in Form des Fasses, das all das möglich gemacht hat.
DASFASSL wird so geplant, dass es eines der grünsten Kulturgebäude Europas wird — als Beweis, dass das Bewahren von Tradition und das Bauen für die Zukunft ein und dasselbe sind.
Die charakteristische Glasfassade fungiert gleichzeitig als Solarkraftwerk — transparente Photovoltaik-Paneele erzeugen saubere Energie und bewahren dabei die leuchtende Transparenz des Gebäudes.
Die Abwärme der unterirdischen Brauerei wird aufgefangen und weiterverteilt — zum Heizen des Gebäudes, für die Warmwasserbereitung und als Fußbodenheizung für die Biergärten in den kühleren Monaten.
Die tiefen Erdarbeiten für Brauerei und Theater ermöglichen den Einsatz von Erdwärmepumpen — Münchens Geologie liefert ganzjährige Klimatisierung zu einem Bruchteil des konventionellen Energieverbrauchs.
Regenwasser vom weitläufigen Dach versorgt die Bewässerung und die Brauwasser-Vorbehandlung. Brauerei-Abwasser wird vor Ort durch ein Grauwasser-System aufbereitet und für die Gartenanlage genutzt.
Der Dach-Biergarten wird von Photovoltaik-Überdachungen beschattet, die Energie erzeugen und gleichzeitig die Gäste kühlen. Integrierte Regenwassersammlung versorgt die Gartenanlagen und die Brauwasser-Vorbehandlung darunter.
Treber geht an lokale Bauernhöfe. Küchenabfälle werden zu Kompost. Ein Kreislaufsystem, in dem jedes Nebenprodukt aus Brauen und Kochen ein zweites Leben findet — so wie es bayerische Brauer seit Jahrhunderten halten.
Ziel: DGNB-Platin-Zertifizierung — Deutschlands höchster Standard für nachhaltiges Bauen.
DASFASSL ist nicht nur eine Feier der bayerischen Braukunst — es ist ein Bekenntnis zu bayerischen Bauern, Handwerkern, Ingenieuren und Visionären. Von Architekten bis zu Bauunternehmen, von Lieferanten bis zu Stadtplanern — dieses Wahrzeichen soll ein gemeinschaftliches Projekt sein, das in lokaler Kompetenz und lokalem Stolz verwurzelt ist.
Wir streben Partnerschaften mit Bayerns weltführenden Ingenieurbüros an — Unternehmen wie Siemens — um modernste nachhaltige Technologie in ein Gebäude zu integrieren, das Tradition ehrt.
Von Kupferarbeit bis Holzarbeit, von Glasbläserei bis Metallhandwerk — DASFASSL wird von den Händen bayerischer Handwerker gebaut, deren Familien diese Gewerke über Generationen hinweg perfektioniert haben.
Hand in Hand mit Münchens Stadtplanern, Denkmalbehörden und Verwaltung — um ein Wahrzeichen zu schaffen, das die historische Parklandschaft ergänzt und Münchens architektonisches Erbe würdigt.
Materialien wo immer möglich aus der Region — bayerisches Holz, regionale Steine, Glas von deutschen Herstellern. Lokal zu bauen bedeutet, in die Gemeinschaften zu investieren, die dieses Wahrzeichen über Jahrhunderte tragen werden.
Bau, Betrieb, Gastronomie, Programm — DASFASSL strebt danach, Hunderte von Arbeitsplätzen für die Menschen in München und Bayern zu schaffen, vom ersten Spatenstich bis zur Eröffnung und darüber hinaus.
Zusammenarbeit mit bayerischen Architekten, die Münchens einzigartiges Verhältnis zwischen Innovation und Tradition verstehen — Gestalter, die Mutiges erschaffen können, ohne auszulöschen, was davor war.